Der Quastenflosser

Im Jahre 1938 war die 32jährige Marjorie Courtenay Latimer die Verwalterin eines kleinen Museums in der Hafenstadt von East London, nordöstlich von Kapstadt, Südafrika. Sie hatte sich mit Hendrick Goosen, einem ortsansässigen Seemann, angefreundet, Kapitän des Fischdampfers "Nerine", welcher in den nahen Küstengewässern des Indischen Ozeans fischte. Nach seiner Ankunft im Hafen hatte der Kapitän die regelmässige Angewohnheit, Miss Latimer von einem Dockarbeiter rufen zu lassen, damit sie sich den Fang der "Nerine" anschauen konnte. War ein ungewöhnliches Exemplar dabei, konnte sie es für ihr Museum mitnehmen.
Am 23. Dezember 1938 fuhr die Nerine, nach einer kurzen Schleppfahrt in der Nähe des Chalumna Flusses, in den Hafen ein. Die Hafenarbeiter riefen Marjorie, welche damit beschäftigt war eine Reptiliensammlung aufzustellen. Trotzdem wollte sie wenigstens zum Dock gehen, um der Besatzung der Nerine ein Frohes Weihnachtsfest zu wünschen.
Sie nahm ein Taxi, richtete ihre Wünsche aus und war schon auf dem Rückweg, als sie nach eigenen Angaben, eine blaue Flosse inmitten eines Haufens von Rochen und Haien sah. Nachdem sie die obere Fischlage beiseite geschoben hatte fand sie, was sie später als den schönsten Fisch, den sie jemals gesehen hatte , beschrieb. Fünf Fuss lang und von einer blassen hellviolett-blauen Farbe mit schillernden, silbernen Markierungen. Marjoriehatte keine Idee was für ein Fisch es war, wusste jedoch , dass er sofort zum Museum gebracht werden musste. Anfänglich verweigerte der Taxifahrer den stinkenden, 5 Fuss langen Fisch in sein Taxi zu nehmen, aber nach einer hitzigen Diskusion, fuhr er Marjorie und ihr Exemplar zurück zum Museum. Während sie einige Referenzbücher durchstöberte fand sie ein Foto, das sie aber zu einem unmöglichen Ergebnis zu führen schön Ihr Exemplar wies Gemeinsamkeiten mit einem Prähistorischen Fisch auf, besonders in der Struktur des Kopfes und der dreilappigen Form des Schwanzes. Sie fertigte eine einfache Skizze an und schickte diese samt einer Beschreibung an Professor J.L.B.Smith, einen 41jährigen Chemielehrer mit einer bekannten Leidenschaft für Fische. Smith war jedoch in den Weihnachtsferien und überprüfte Examen in seinem an der See gelegenen Unterschlupf. Er wies den Fisch als gewöhnlichen Steinbarsch ab.
Aber am 3. Januar 1939 erhielt Miss Latimer eine Nachricht von Smith: "Sehr wichtig, Skelett und Kiemen aufbewahren = Fischbeschreibung. Jedoch wurden bei dem Versuch den Fisch zu konservieren die Innereien weggeworfen. Eine Suche im Museum und den städtischen Mülltonnen war erfolglos. Darüber hinaus waren sogar die Fotografien von der Präparation beschädigt.
Smith, der ohnehin mit einer Doppelkarriere belastet war, traf erst am 16. Februar im Museum ein. Der Professor, ein dünner drahtiger Mann mit kurz geschorenen Haaren, in Khakishorts und Sandalen, beäugte das aufgestellte Exemplar.
"Ich wusste immer schon, dass es ihn noch gibt!" Smith identifizierte den Fisch sofort als Quastenflosser, einer angeblich schon lange ausgestorbenen Spezies. Der Fisch wurde bald als der "bedeutsamste zoologische Fund des Jahrhunderts" bezeichnet (eine Aussage die jetzt jedoch für die Mikrofossilien vom Mars gilt, sollten diese anerkannt werden). Der Fund eines lebenden Dinosauriers, wurde gesagt, würde nicht verblüffender sein als diese unglaubliche Entdeckung.
Nachdem ein Zeitungsreporter die Erlaubnis erhielt, ein einziges Foto von dem ausgestellten Quastenflosser zu machen, erschien das Bild bald weltweit. Smith, Courtenay-Latimer, und der Quastenflosser wurden über Nacht berühmt. Während einer eintägigen Ausstellung für die Oeffentlichkeit fanden sich 20.000 Besucher ein.
Aber die Geschichte der "Entdeckung" des Quastenflosser endet hier noch nicht. Durch das Fehlen der inneren Organe blieben viele Fragen unbeantwortet. Smith war bald von der Idee besessen ein zweites intaktes Exemplar zu finden. Nachdem er vermutete, dass der Fisch von Norden in der Mozambiqueströmung abgetrieben wurde, schrieb er eine Belohnung aus. Ein Jahrzehnt verging, ohne Erfolg. Smith warb aber weiter für den Quastenflosser, wo er auch immer hinkam. Während dieser Zeit setzte sicher der Mythos des Quastenflosser als ein Fisch, der in den Tiefen des Meeres lebt, in den öffentlichen und wissenschaftlichen Vorstellungen fest. Expeditionen aus Europa erkundeten die Meerestiefen auf der Suche nach dem Quastenflosser. Aber Smith blieb davon überzeugt, dass es sich bei dem Fisch, allein schon durch seine Physionomie und seine blaue Farbe, eher um einen flachen Riffräuber und nicht um einen Tiefseebewohner handelt.
Kapitän Eric Hunt, der ein Schiff besass und Handel trieb zwischen Zanzibar, Madagaskar und den Komoren, besuchte zufällig eine von Smith' Vorlesungen in Zanzibar. Der intelligente, neugierige Hunt, der eine Vorliebe für Meerestiere hatte, war bald von der Idee fasziniert, den Wohnort der Quastenflosser ausfindig zu machen. Hunt bot sich an, die Belohnungsschreiben von Smith auf den Komoren zu verteilen.
Smith stimmte zu. Am 21. Dezember 1952, 14 Jahre nach der Entdeckung des ersten lebenden Quastenflosser, wurde Kapitän Hunt nach seiner Rückkehr in den Hafen von Mutsamudu auf der Komoreninsel Anjouan, von zwei Einheimischen mit einem grossen Bündel angesprochen. Einer von ihnen, Ahamadi Abdallah, hatte mit einer Handleine einen von Einheimischen als Mame oder Gombessa bezeichneten , schweren barschähnlichen gefangen. Der Fischer war in der Begleitung eines scharfsinnigen Lehrers, welcher bemerkte, dass es sich hierbei um den auf dem Belohnungschreiben angeführten Fisch handelte. Hunt war begeistert und arrangierte sofort die Belohnung von 100 britischen Pfund. Mangels eines besseren Konservierungsmittel, salzten Hunt und seine Crew den Fisch ein, und segelten weiter in den Hafen von Dzaoudi, wo er Formaldehyd kaufte. Mittlerweile wusste er von der wissenschaftlichen Bedeutung der inneren Organe, konservierte diese, benachrichtigte Smith und wartete auf eine
Antwort. Die Behörden auf Pamanzi waren jedoch unsicher, ob diese Kreatur der legendäre Quastenflosser war. Aus Besorgnis, dass sie etwas Wichtiges versäumen könnten verpassen würden, wollte man französische Wissenschaftler hinzuziehen , erhielt jedoch keine Antwort. Daraufhin beschloss die pamanzische Regierung den Fisch in Beschlag zu nehmen, sollte Smith ihn nicht persönlich in Empfang nehmen. Hunt schickte verzweifelt eine zweite Nachricht an Smith und drängte ihn, sofort auf die Comoren zu fliegen. Für Smith würde dieser Fund, sollte es in der Tat ein Quastenflosser sein, eine 14jährige Besessenheit beenden. Beunruhigt, dass das Exemplar von Hunt doch nicht das war was er vorgab, verhandelte Smith mit Premieminister Malan von Südafrika, um ein Flugzeug zu bekommen, welches ihn auf die Komoren fliegen würde. Malan stimmte endlich zu. Zwischenzeitlich war Smith ein nervliches Wrack, und fand es überhaupt nicht lustig, als die Besatzung derr DC3 "Dakota", welche ihm für die Reise gestellt wurde, eine falsche Nachricht an ihn weitergab, dass französische Kampfflugzeuge im Angriff seien. Endlich auf den Komoren gelandet ,dauerte es nur kurze Zeit von der Landebahn bis zum Hafen von Pamanzi, wo die Nduwaro ankerte. Als Smith den toten Fisch sah, weinte er. Es war tatsächlich ein Quastenflosser. Nun hatte er sein zweites Exemplar mit intakten Organen, und dass die Einwohner mit der Kreatur vertraut waren besagte, dass auch der Wohnort des Quastenflosser entdeckt war.
Bald darauf verliess die Dakota mit Smith und "seinem" Fisch die Komoren, wieder im weltweiten Rampenlicht. Nachträglich fühlten sich die Franzosen betrogen, und machten den Quastenflosser für ausländische Forscher unzugänglich, bis die Insel in den 70er Jahren unabhängig wurde. Vier Jahre nach der "Entdeckung" des zweiten Quastenflosser verschwand Eric Hunt auf See, nachdem sein Schiff auf den Riffen der Geyser Bank zwischen den Komoren und Madagaskar auf Grund lief. Er wurde niemals gefunden.
J.L.B. Smith berichtete im Buch "Old Fourlegs" über seine Quastenflossergeschichte, welche zum ersten Mal 1956 erschien. Sein Buch, Meeresfische des Indischen Ozeans, peinlich genau illustriert und mitgeschrieben von seiner Frau Margaret, ist immer noch die masstäbliche Referenz in der Fischkunde. Smith starb 1968. Kapitän Hendrick Goosen verstarb 1988, kurz nach dem 50. Jubiläum der "Entdeckung" des Quastenflossers . Marjorie Courtenay-Latimer war bis Januar 2001 noch wohlauf und lebt in East London, als einzige Ueberlebende der grössten Fischgeschichte die jemals erzählt wurde.

Evolutionspuzzle

Die lebenden Quastenflosser, "Latimeria chalunae" und "Latimeria menadönsis" sind wahrscheinlich die einzigen verbleibenden Vertreter einer einstmals weitverbreiteten Familie der "Sarcopterygian" (Fleischflossige), Quastenflosser Fische, welche - bis auf eine - vor rund 65 Millionen Jahren verschwanden. Die Klassifizierung der Quastenflosser ist ein schwieriges Unterfangen mit mehr als einer Variation in der Klassenkategorie, die hier zu weit führen würde. Der Quastenflosser scheint ein Cousin des Eustenopteron zu sein, welchem nachgesagt wird, dass er wachsende Beine hatte, und vor 360 Millionen Jahren an Land kam - als Vorfahre aller Vierbeiner, inklusive uns.
Aber diese Ansicht ist umstritten. Es gibt hitzige Debatten, ob der Quastenflosser oder ob Lungenfische, eine andere uralte Art, näher verwandt ist mit den Vierbeinern. Gute genetische und morphologische Beweise deuten in beide Richtungen. Eine andere Denkensweise, basierend auf physiologische und anatomische Analysen , identifiziert den Quastenflosser mit Haien und anderen knorpelartigen Fischen, aber diese Ansicht scheint nicht mehr so bevorzugt zu werden. Heutige Quastenflosser können eine Grösse von fast 2 Metern und ein Gewicht von 150 Pfund und mehr erreichen, sind normalerweise jedoch etwas kleiner, besonders Männchen. Sie sind opportunistische Fresser, verzehren Cuttlefish, Tintenfische und andere Fische, welche sie in tiefen Riffen und an vulkanischen Hängen finden. Die Färbung ist dunkelblau mit deutlichen weissen Flecken, die von Forschern benutzt werden um die einzelnen Exemplare zu bestimmen. Indonesische Quastenflosser sind eher bräunlich als blau. Wissenschaftler glauben, dass einzelne Quastenflosser bis zu 60 Jahren alt werden können. Sie sind ovovipar und können bis zu 26 lebende Junge gebären, welche in den Eileitern heranwachsen.
Die Quastenflosser können bis zum Devon, vor 410 Millionen Jahren, zurückverfolgt werden. Ein unglaublicher Aspekt der lebenden Quastenflosser ist, dass er uns einen genetischen und anatomischen Einblick ins Leben zur damaligen Zeit bietet. Der Rückenknochen besteht aus einer flüssigkeitsgefüllten Röhre, welche einen festen, aber gleichzeitig flexiblen Halt für die Muskulatur bietet. Hohle Flossenstacheln, identifiziert in Fossilien, gaben dem Fisch den Namen: Coelacanth, was übersetzt soviel wie "Hohle Stacheln" heisst. Der saugende Schlund des gebisslosen Räubers hat sich durch eine Abänderung einer Kiemenkrümmung in eine aufklappbare, steife Struktur mit Zähnen auf dem unteren Kamm und oberen gaumenartigen Kiefer entwickelt. Das Gehirn ist winzig und von einem harten Schädel umgeben. Die Augen sind sehr gut entwickelt, mit reflektierenden Zellen (Tapita), um das Sehvermögen bei Nacht zu verbessern. Ein kammerartiges Herz pumpt das Blut geanu wie bei uns. Drei Einkerbungen auf jeder Seite der Schnauze führen zu einer eigenartigen Höhle (ein gelartig gefülltes, schnabelförmiges Organ), welches wahrscheinlich als Elektro-Empfänger bei der Suche nach Beute hilfreich ist. An der Aussenseite befindet sich eine sehr ausgeprägte druckempfindliche Querlinie, die es ermöglicht die Nähe von anderen Fischen und umgebenden Strukturen ausfindig zu machen - ohne Frage sehr hilfreich in Unterwasserhöhlen, in welchen Quastenflosser ihr Dasein verbringen. Zwei Rückenflossen, und eine hervorstehende Flosse unterhalb des Schwanzansatzes werden von paarweisen, lappigen Brust- und Beckenflossen komplimentiert. Diese besitzen in ihrem Inneren Knochen, denen von Eusthenopteron ähnlich, die sich später in Arme und Beine entwickelten. Während Quastenflosser noch nicht beim "Gehen" am Grund beobachtet wurden, so können ihre Brust- und Beckenflossen doch als "Vor-Anwendung" für die Fortbewegung auf Land angesehen werden. Unter Wasser dienen sie zur Stabilität und Balance. Bei ihrem Cousin Eusthenopteron wurde dieselbe Tätigkeit zum vierbeinigen Landgang entwickelt. Quastenflosserschuppen sind dick und mit zackigen harten spitzen Zähnchen versehen. Wahrscheinlich am charakteristischsten ist der dreilappige Schwanz. Durch dieses Merkmal wurde es ermöglicht Quastenflosserfossilien zu erkennen und das erste lebende Exemplar zu identifizieren.Seltsames VerhaltenAls Hans Fricke 1987 zum ersten Mal in der Tiefe Quastenflosser entdeckte, fiel ihm ein seltsames Verhalten auf. Von Zeit zu Zeit neigten sich die Fische vorwärts, Schnauze nach unten, und es hat den Anschein als stünden sie auf dem Kopf. Warum? Keine Erklärung. War dies eine uraltes verkümmertes Benehmen? Oder, wie einige spekulieren, eine Reaktion auf das elektrische Feld oder die Suchlichter des Unterwassergefährts. Seit Anfang 2000 hat Fricke mit seinem Unterwassergefährt die einzigartige Möglichkeit die Quastenflosser in stressfreier Umgebung zu beobachten. Flossen und Schwimmverhalten wurden analysiert. Seltsamerweise wurde der Quastenflosser bislang noch nicht dabei entdeckt seine Brust- und Beckenflossen zum Gehen auf dem Grund zu benutzen, ein Verhalten, das man von "Old Fourlegs" erwartet hätte. Quastenflosser wurden in "Versammlungen" während des Tages in Unterwasserhöhlen an steilen Inselabhängen vorgefunden, wobei sie schwebten, ohne sich zu berühren. Die weissen Schuppenflecken auf ihrer kobaltfarbenen Körpern bieten eine hervorragende Tarnung gegen die Höhlenoberfläche, die mit weissen Schwämmen und Austernschalen übersät sind. Fische, die mit einem Sonar ausgestattet werden konnten, wurden beobachtet jeden Tag am Spätnachmittag, immer um die gleiche Zeit, ihre Höhlen zu verlassen, auf der Suche nach Futter entlang der Küste. Der Quastenflosser ist ein opportunistischer Räuber, der alles, was er kann mit einer saugenden Bewegung seines Kiefers und aufklappbaren Schädels frisst. Das Finden von Beutefischen wird wahrscheinlich von einem schnabelartigen Organ (in der Schnauze) unterstützt, welches als Empfänger für elektrische Felder dient. Der unheimliche Sinn für Zeit und Navigation in Küstengewässern ist immer noch nicht erklärbar. Ein anderes Rätsel ist der Aufenthaltsort von Jungfischen, welche selten gesehen oder von Fischern gefangen werden.

Fundort-Debatte

Nach einer Schätzung über die Anzahl möglicher Quastenflosserhöhlen entlang der Westküste der Komoren - und der Anzahl von Fischen pro Höhle, plus Geburtsrate, kamen Hans Fricke und seine Mitarbeiter auf eine ungefähre Zahl von etwas über hundert Fischen. Wie dem auch sei, es besteht immer noch die Frage ob diese Schätzung folgendes beinhaltet: die unerforschte Quastenflosserbesiedlung auf der nahegeliegenen Insel Anjouan, die Anzahl der noch nicht gesehenen Jungfische, sowie die neue Anzahl von möglichen Embryos. Ein erst vor kurzem entdeckter Sachverhalt erschwert die Zählung noch mehr: Ist die Population auf den Komoren die einzige? Es steht fest, dass die Komoren der einzige Ort sind, wo regelmässig 6 bis 8 Quastenflosser jährlich auf Grand Comoro und 4 bis 5 auf Anjuoan gefangen werden. Aber von Zeit zu Zeit treten Quastenflosser auch woanders auf, einer wurde 1938 von einem Schlepper vor Ost London gefunden, ein anderer am 11 August 1991 vor Maputo, Mozambique; zwei mit Netz vor Madagaskar 1995 und 1997. Sind diese Fische verirrte Komorenbewohner oder gehören sie zu einer anderen Kolonie? Niemand weiss es genau. Das Fischen unterscheidet sich von Ort zu Ort, und muss nicht unbedingt einen regelmässigen Quastenflosserfang bringen. Zu guter letzt, was ist mit anderen Inseln im Indischen Ozean, z.B. Aldabras und Reunion - welche ähnliche vulkanische Abgründe wie auf den Komoren aufweisen? Beherbergen diese noch unentdeckte Kolonien? Diese Spekulation stimmt überein mit der Entdeckung im Jahre 1998 durch Dr. Mark Erdmann, von wenigstens 2 Exemplaren in Nord Sulawesi, Indonesien, ca. 10.000 km von den Komoren entfernt, ohne ersichtliche Wasserströmungen. 1999 wurden 2 Exemplare beobachtet und wenigstens 3 weitere Quastenflosser im Jahre 2000 vor Sodwana, Südafrika. Die Indonesische Bevölkerung scheint sich durch DNA-Analysen von anderen zu unterscheiden, weist jedoch eine oberflächliche Ähnlichkeit mit den Quastenflosser der Komoren auf. Auf jeden Fall bleibt der Quastenflosser eine sehr rare Kreatur, und verdient wahrscheinlich seinen gefährdeten Status: Appendix 1 in der C.I.T.E.S. Liste

 

 

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